Warum sollte man immer nur die gleichen alten Operetten spielen, es muss nicht immer Die Fledermaus oder die lustige Witwe sein. Wieso nicht auch mal etwas Neues. Letzte Nacht zum Beispiel, wurde eine neue Operette uraufgefuehrt. In meinem Kopf. Mit mir ein der Rolle des namenlosen "Dichters". Das ganze Stueck (bisher ohne Namen) spielt in einer julesvernesken Umgebung. Die Geschichte spielt ca. in den 1870iger Jahren, an Bord einer Raumkapsel. Das Interieur entsprechend nicht technisch steril, sondern eher an ein kleinbuergerliches Wohnzimmer erinnernd. Bewohner der Kapsel sind drei Personen: Der Leiter der Mission, ein aelterer, sehr schrulliger Professor. Der zwei, sein Assistent, noch sehr jung, keine Zwanzig, von nichts eine Ahnung, aber immer sehr uebereifrig. Als dritte Person ist noch "der Dichter" an Bord, verkoerpert durch mich. Seine Funktion ist die Berichterstattung von der Mission. Dazu dient er als Erzaehler. (Er selbst sieht sich als Kuenstler und ist ein eitler Geck durch und durch). Daneben gibt es noch die Rollen der beiden Prinzessinen, dazu aber spaeter mehr.
Die Handlung dreht sich in erster Linie darum, dass der Professor seinem Assistenten erklaeren moechte, was Wissenschftlichkeit ist und wo die Tuecken dieser liegen. Um ihm dies zu veranschaulichen erzaehlt er ihm die Geschichte einer mittelalterlichen Prinzessin, eine Geschichte um Heirat, Geld und Intrige. (Die Buehne ist zweigeteilt, auf der einen Seite die Kapsel, auf der anderen "das Schloss".) Der Professor als schlechter Erzaehler und der Assistent als schlechter Zuhoerer, schaffen es nicht, die Geschichte verstaendlich zu machen, und so ist der Assistent gezwungen Luecken selbst zu fuellen, was die urspruengliche Geschichte mehr als verdreht, und den Sinn der Geschichte, welchen der Professor vermitteln wollte, verschwinden laesst. Nach einer weiteren Unterredung mit dem Professor, welcher im nochmals versucht das ganze verstaendlich zu machen (und sich flehend an mich wendet, um die Geschichte zu erzaehlen, was ich aber nicht darf, da ich als neutraler Beobachter dabei bin (und als Koch)), versucht der Assistent nochmals, das ganze zu verstehen. Doch diesmal ist die Prinzessin nicht mehr die junge, liebliche und naive, die das Opfer des ganzen ist, sondern die etwas aeltere, kalte und durchtriebene, welche, obschon immer noch die gleiche Geschichte, die Drahtzieherin hinter der ganzen Intrige war. Deshalb zwei Prinzessinen. Der Professor erklaert ihm nun, dass er das Prinzip begriffen habe, was aber den Assistenten in ein grosses Dilemma stuerzt, da er sich einerseits in die lieblich-naive verliebt hat, andrerseits sich der Wissenschaft und dem Professor verpflicht fuehlt. Hin- und hergerissen zwischen den beiden Prinzessinen (beide verlangen dass er sich entscheidet, und zwar fuer sie) beginnt er seine Pflichten zu vernachlaessigen und uebersieht den Meteoritenschwarm, in welchen die Kapsel reinsteuert. Das Schiff kollidiert mehrmals, die Insassen verlieren das Bewusstsein (das Schloss mit den Prinzessinen kollabiert).
Von da an nur noch der Erzaehler. Als Deus ex machina erscheinen Ausserirdische und retten die Crew. Professor und Assistent nutzen die Moeglichkeit und leben mit den Ausserirdischen, der Erzaehler wird zur Erde zurueckgebracht.
Spzielle Elemente, soweit sie mir geblieben sind: Immer zur Einleitung einer Prinzessinensequenz, spielt das Orchester etwas angelehnt an Titelmelodien von Sci-Fi-Serien und Filmen. Und, die Ausfuehrungen des Erzaehlers werden jeweils unterstuetzt durch Cartoons in einfachen Bleistiftstrichen.
Monday, 30. August 2010
Ich, der Operettenstar
Sunday, 11. April 2010
Chaos
Irgendetwas stimmt mit meinen Träumen nicht mehr. Einmal lauf/fahr/schwimm ich einen Ironman, in der nächsten Nacht bin ich Direktor einer Autofabrik und führe die Produktionsstrasse japanischen Investoren vor. Jedenfalls kommt immer so Zeugs, das nichts mit meinem Leben zu tun hat. Und das schlimmste daran, es bringt meinen sowieso nicht vorhandenen Schlafrythmus völlig durcheinander. Die Führung dauerte mehr als 12 Stunden, währenddem ich nach dem Ironman bereits nach vier Stunden wieder wach war... Was zum Teufel will mir mein Unterbewusstsein mitteilen. Quo vado?
Tuesday, 2. March 2010
Curling
Was hab ich Dir angetan, weshalb jagst Du mich in meinen Träumen. Zumindest gabs letzte Nacht kein Nacktspiel.
(Bild von Flickr)
(Bild von Flickr)
Monday, 1. March 2010
Olympische Spiele schlagen durch
Gegen manche Dinge kann man sich nicht wehren, erst recht nicht im Schlaf. Das olympische Curlingturnier scheint es mir besonders angetan zu haben. Letzte Nacht war ich dabei. Im Schweizer Team. Olympischer Final. Mit im Team war Markus Eggler. Die anderen beiden kannte ich nicht. Wir befanden uns im 4. End und führten bereits 4:1. Zusätzlich hatten wir den letzten Stein. Genauer gesagt ich. Drei unserer Steine befinden sich schon im Haus, zwei davor. Ich splitte meinen Stein zwei Mal (geht das überhaupt?), ein Sechserhaus, 10:1 Führung. Angesichts des scheinbar uneinholbaren Vorsprungs, und zum Schock unserer Gegner beschliessen wir, das Match nackt zu Ende zu spielen. Wecker.
(Bild von Flickr)
(Bild von Flickr)
Saturday, 5. September 2009
Der Tote vom Keltengrab
Der Keltische Grabhügel stand kurz hinter Venedig. Man schrieb das 1357 als sich Ritter aus halb Europa an seiner Seite zum feierlichen Turnier trafen. Doch als das Turnier in vollem Gange war geschah das Unerwartete. Das Raum-Zeit-Kontinuum einen kleinen Riss und eine Gruppe Keltischer Krieger bemerkte die zukünftige Entweihung ihres Hügels. Das liess man sich nit bieten und veranstaltete ein kleines Massaker unter den Mittelalterlichen. Einer dieser Massakrierten trieb sanft den Fluss hinunter ins Venedig des 21. Jahrhunderts. Die dortige forensische Medizin stand vor einem Rätsel.
Während die Mediziner in Venedig unten rätselten wurde am Keltenhügel oben eine weitere Leiche verbudelt. Es war diejenige von Sadam. Gleichzeitig errichtete die Schweizer Armee™ am Fuss, da wo vor Jahrhunderten das Turnier stattfand, einen Pavillon.
(Bild gefunden bei: flickr)
Während die Mediziner in Venedig unten rätselten wurde am Keltenhügel oben eine weitere Leiche verbudelt. Es war diejenige von Sadam. Gleichzeitig errichtete die Schweizer Armee™ am Fuss, da wo vor Jahrhunderten das Turnier stattfand, einen Pavillon.
(Bild gefunden bei: flickr)
Monday, 5. January 2009
Physik gilt auch in Traeumen
Und ich sag Euch, das kann hart sein. Da fahr ich doch auf Inlineskates (seit wann kann ich das?) eine abschuessige Strasse runter. Genau gesagt, ich fahr auf Kreuzlingen rein. Und da gibt es dann ein paar Kurven, die sind dann etwas sehr schnell, wenn man nicht bremst. Tja und irgendwann ist die Zentripetalkraft zu klein und man fliegt raus... Und am rechten Bein hat man aussen keine Haut mehr. Und der Schaedel brummt, denn schliesslich prallt man mit dem irgendwann gegen den Randstein. Zum Glueck bin ich dann erwacht. Und das Bein hatte noch Haut dran. Nur der Schaedel, der hat komischerweise etwas gebrummt
Monday, 28. January 2008
Zukunft war gestern
Nach langer Zeit wieder mal ein sehr verwirrender Traum meinerseits:
Da kommt doch irgend so ein komisch gekleideter Typ vorbei und schiesst alles klein. Sein Waffenarsenal erinnert mehr an einehalbe Armee als an eine Einzelperson. Kurz nachdem er jedenfalls ein paar Gebäude eingeebnet hat, verschwindet er wieder und eine neue Gruppe betritt die Bildfläche, im Vergleich zu ersterem ein ziemlich erbärmlich aussehender Haufen. Wie sie mir dann mitteilen, kommen sie aus der Zukunft, wie auch ersterer, mit dem Auftrag, diesen aufzuhalten (Gelächter aus dem off). Jedenfalls kommen sie aus dem 23tausendsten Jahrhundert (man rechne... 2 mio Jahre nach unserer Zeit, falls sie immer noch die gleiche Zeitrechnung benutzen... wow). Evolution scheint aber in dieser Zeit nicht stattgefunden haben. Und auch die technische Entwicklung war nicht der Hit. So musste der Helikopter des "Bösen" nach nur einem Gewehrschuss notlanden, und zur Fortbewegung benutzte er ein Gefährt, das stark an einen VW-Bus erinnerte. Nur die Sprache hat sich extrem verändert, sie kommunizierten untereinander mehr mit Schnalz- und Klacklauten. Ausrüstung hatten sie keine, geschweige denn Bewaffnung. Aber dafür haben sie in ihrer Zeit vorgesorgt und das ganze bereits damals vergraben, um es nun wieder zu holen. So spare man sich Geld für Zeitreisen. (Wart, kommen sie nicht aus der Zukunft? Wenn sie also morgen das Zeugs vergraben, ist es heute bereits da? Wie auch immer...) Wir sind also zum nächsten Kinderspielplatz und haben uns ihre Ausrüstung ausgegraben. Sogar das Brot war immer noch frisch. Doch die Bewaffnung war immer noch sehr erbärmlich, angesichts des Gegners, den sie zu stellen hatten. Und an ein Mittel der Fortbewegung hatten sie natürlich auch nicht gedacht. Schlussendlich kaperten wir eine Lokomotive
und siehe da, ich weiss jetzt wie die Bahnzukunft aussieht. Es handelte sich dabei um eine Ae 8/8, mit einer Verkleidung im Stile der legendären Ce 6/8 (Krokodil), in rot. Tja, und kaum waren wir losgefahren, wurde ich durch den Wecker brutal in die lokomotorische Gegenwart zurückgeholt. Den Bösewicht stellen wir ein ander Mal
Da kommt doch irgend so ein komisch gekleideter Typ vorbei und schiesst alles klein. Sein Waffenarsenal erinnert mehr an einehalbe Armee als an eine Einzelperson. Kurz nachdem er jedenfalls ein paar Gebäude eingeebnet hat, verschwindet er wieder und eine neue Gruppe betritt die Bildfläche, im Vergleich zu ersterem ein ziemlich erbärmlich aussehender Haufen. Wie sie mir dann mitteilen, kommen sie aus der Zukunft, wie auch ersterer, mit dem Auftrag, diesen aufzuhalten (Gelächter aus dem off). Jedenfalls kommen sie aus dem 23tausendsten Jahrhundert (man rechne... 2 mio Jahre nach unserer Zeit, falls sie immer noch die gleiche Zeitrechnung benutzen... wow). Evolution scheint aber in dieser Zeit nicht stattgefunden haben. Und auch die technische Entwicklung war nicht der Hit. So musste der Helikopter des "Bösen" nach nur einem Gewehrschuss notlanden, und zur Fortbewegung benutzte er ein Gefährt, das stark an einen VW-Bus erinnerte. Nur die Sprache hat sich extrem verändert, sie kommunizierten untereinander mehr mit Schnalz- und Klacklauten. Ausrüstung hatten sie keine, geschweige denn Bewaffnung. Aber dafür haben sie in ihrer Zeit vorgesorgt und das ganze bereits damals vergraben, um es nun wieder zu holen. So spare man sich Geld für Zeitreisen. (Wart, kommen sie nicht aus der Zukunft? Wenn sie also morgen das Zeugs vergraben, ist es heute bereits da? Wie auch immer...) Wir sind also zum nächsten Kinderspielplatz und haben uns ihre Ausrüstung ausgegraben. Sogar das Brot war immer noch frisch. Doch die Bewaffnung war immer noch sehr erbärmlich, angesichts des Gegners, den sie zu stellen hatten. Und an ein Mittel der Fortbewegung hatten sie natürlich auch nicht gedacht. Schlussendlich kaperten wir eine Lokomotive
Monday, 1. January 2007
Schlimmer gehts nimmer
Ich war Aushilfelehrer, für zwei Tage, Mathematik am Gymnasium, vier Klassen. Eigentlich kein Problem, theoretisch. Und die erste Stunde lief auch problemlos. Doch dann für die zweite Lektion meldete sich der Klassenlehrer der Klasse, er wolle die Stunde besuchen, um zu sehen, ob ich als Aushilfelehrer auch was taugen. Er ist Englischlehrer. Menschlich wie ich bin musste ich nun noch kurz Wasser lassen. Doch irgendwie floss und floss es... solange, bis ich zu spät zur Klasse kam. Die ersten bösen Blicke. Und das Unterrichtsmaterial hatte ich auch noch nicht bereit gelegt. Also zuerst mal in der Tasche kramen, nichts finden. Alles auf dem Tisch ausbreiten und bemerken, dass ich nur für drei Klassen Stoff vorbereitet habe, jedoch nicht für diese. Langsam steigt Panik auf. Ich rede mir selbst ein ruhig zu bleiben und suche nach den Anweisungen, welche der reguläre Lehrer mir mitgegeben hat. Erstaunlich schnell finde ich diese, doch oh Schreck, der Lehrer besitzt eine solche Sauklaue, dass ich nur mit Mühe und teilweise gar nicht entziffern kann, was er mir da aufs Blatt geschrieben hat. In der Klasse breitet sich ein Teppich des Tuschelns aus, der Klassenlehrer belegt mich mit Blicken, die Superman getötet hätten. Kryptonit ist Kinderspielzeug dagegen. Lange Sekunden des Ueberfliegens des durchzunehmenden Stoffes gingen daher. Und dann der entgültige Schock: soweit ich entziffert habe, sollte ich etwas aus der Differentialgeometrie durchnehmen. Ich hatte selbst nie Differentialgeometrie! Das war zuviel des Guten für mich. Ich erwachte und bemerkte, dass ich den Wecker gut 2 Stunden überschlafen hatte.
Edit: Tippfehler
Edit: Tippfehler
Thursday, 5. October 2006
Der Traum, Loser zu sein
Letzte Nacht, ich war Eric aus meiner Lieblingsserie. Mit meinem eigenen, ganz privaten Zug war ich unterwegs ins Wallis. Nicht schlecht soweit, wenn ich nicht an jeder Station, wie ein Flugzeug, das landen will, haette Warteschleifen drehen muessen. Als ob das nicht schon genug gewesen waere, stieg in Bern dann noch mein Vater ein, um mit mir ein Bier zu trinken. Wie dem auch sei, trotz aller Widrigkeiten, es duerfte in der Zwischenzeit schon bald Morgen gewesen sein, kamen wir im Wallis an, wo ich mich sogleich mit Fat Tony, natuerlich gesprochen von Joe Mantegna, und seinen Kumpanen traf, welche mir einen Koffer Pokerchips uebergaben. Mit diesem Koffer Pokerchips aber ohne Vater, machte ich mich, weiterhin in meinem Privatzug, auf den Rueckweg nach Zuerich. Dort traf ich Donna, ebenfalls aus meiner Lieblingsserie, um ihr den Koffer zu uebergeben (Real-life ist Laura Prepon eine begeisterte Pokerspielerin). Doch als sie den Koffer oeffnete, befanden sich darin nicht Pokerchips sondern kiloweise Blueten von miserabler Qualitaet. Auf dieses Erlebnis hin gab es statt des erhofften Schaeferstuendchens einen kurzen Arschtritt und drausen auf der Strasse sass ich wieder (Notiz fuer naechstes Mal: Fat Tony nicht trauen, sondern Inhalt bei der Uebergabe ueberpruefen).
Naja, weiter gings mit meinem Privatzug von Zuerich nach Weinfelden. Mit von der Partie diesmal eine nicht allzuschlecht aussehende Frau, mit der ich mich auch ganz gut unterhielt und ihr naeher kam. Doch gerade als ich ihr einigermassen nahe gekommen war, hielt der Zug in Weinfelden und sie stieg aus mit der Begruendung sie muesste nun zur Psychotherapie. Und weg war sie. Nun hatte ich endgueltig genug und beschloss aufzuwachen. Wenn Traeume realistisch werden, ist's nicht mehr lustig.
Naja, weiter gings mit meinem Privatzug von Zuerich nach Weinfelden. Mit von der Partie diesmal eine nicht allzuschlecht aussehende Frau, mit der ich mich auch ganz gut unterhielt und ihr naeher kam. Doch gerade als ich ihr einigermassen nahe gekommen war, hielt der Zug in Weinfelden und sie stieg aus mit der Begruendung sie muesste nun zur Psychotherapie. Und weg war sie. Nun hatte ich endgueltig genug und beschloss aufzuwachen. Wenn Traeume realistisch werden, ist's nicht mehr lustig.
Monday, 5. September 2005
Zwerge sind bessere Menschen
Weiter gehts mit absurden Traeumen, diesmal weiss ich wenigstens, warum ich den Muell getraeumt habe... Warnung: Computerspiele vor dem einschlafen koennen Ihre Traeume in ungewollter Weise beeinflussen. Bei unerwuenschten Nebenwirkungen wenden sie sich vertrauensvoll an Ihren Psychiater oder Programmierer.
Ich war ein Zwerg. Nein, nicht einfach klein, sondern wirklich ein Zwerg, so richtig mit Bart und Zoepfchen, klein und bullig, so wie man sie sich halt vorstellt. Zusaetzlich war ich Lehrer, irgendwo an einem fremden Ort, auf dem Land, in einer kleinen Schule, die Schueler waren kleine Menschen und noch kleinere Zwerge.
Dann brach ein Konflikt los. Ich weiss nicht, wieso, weshalb, warum oder was genau. Jedenfalls war ich aufgrund dieser bewaffneten Auseinandersetzung gezwungen, meiner eigenen Gesundheit zuliebe, zu fluechten.
Egal, jedenfalls Jahre spaeter, der Konflikt hatte sich gelegt, kehrte ich zurueck an die Schule, um wieder zu unterrichten. Doch hatten inzwischen Menschen dort die Lehre uebernommen. Und was ich bemerken musste, die Schueler waren nicht besser oder schlechter als zu meiner Zeit, auch nicht ungehorsamer oder frecher, aber es war nicht der gleiche Respekt vor dem Lehrer. Vielleicht war es auch nicht der gleiche Respekt des Lehrers vor den Schuelern. Aber was auffiel, war, dass der Lehrer keine Art von natuerlicher Autoritaet ausstrahlte. Und entsprechend liet halt der Respekt der Schueler und damit auch deren Disziplin. Damit meine ich nicht, dass die Schueler ruhig sind oder so, sondern dass sie nicht bei der Sache, beim Stoff, bei den Ausfuehrungen des Lehrers sind.
Schade, aber es war nicht mehr meine Schule. Ich entschloss mich gar nicht mehr zu unterrichten und ein weiterer Zwerg vorzog sich in die Privatwirtschaft.
Ich war ein Zwerg. Nein, nicht einfach klein, sondern wirklich ein Zwerg, so richtig mit Bart und Zoepfchen, klein und bullig, so wie man sie sich halt vorstellt. Zusaetzlich war ich Lehrer, irgendwo an einem fremden Ort, auf dem Land, in einer kleinen Schule, die Schueler waren kleine Menschen und noch kleinere Zwerge.
Dann brach ein Konflikt los. Ich weiss nicht, wieso, weshalb, warum oder was genau. Jedenfalls war ich aufgrund dieser bewaffneten Auseinandersetzung gezwungen, meiner eigenen Gesundheit zuliebe, zu fluechten.
Egal, jedenfalls Jahre spaeter, der Konflikt hatte sich gelegt, kehrte ich zurueck an die Schule, um wieder zu unterrichten. Doch hatten inzwischen Menschen dort die Lehre uebernommen. Und was ich bemerken musste, die Schueler waren nicht besser oder schlechter als zu meiner Zeit, auch nicht ungehorsamer oder frecher, aber es war nicht der gleiche Respekt vor dem Lehrer. Vielleicht war es auch nicht der gleiche Respekt des Lehrers vor den Schuelern. Aber was auffiel, war, dass der Lehrer keine Art von natuerlicher Autoritaet ausstrahlte. Und entsprechend liet halt der Respekt der Schueler und damit auch deren Disziplin. Damit meine ich nicht, dass die Schueler ruhig sind oder so, sondern dass sie nicht bei der Sache, beim Stoff, bei den Ausfuehrungen des Lehrers sind.
Schade, aber es war nicht mehr meine Schule. Ich entschloss mich gar nicht mehr zu unterrichten und ein weiterer Zwerg vorzog sich in die Privatwirtschaft.
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Kommentare
Mon, 06.09.2010 01:04
Das ist verdammt anstrengend, ich bin aufgewacht und f [...]
Mon, 06.09.2010 00:57
time for...Piiiiiigs...iiiin...spaaaaaaace!
Sun, 05.09.2010 21:51
Rocky Horror Show meets Florian, the Scientist... Du h [...]
Sun, 05.09.2010 20:45
Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer der Raumkap [...]
Thu, 02.09.2010 21:39
Leider sind die allgemein wenig bekannt! ich versuche [...]